Das Prinzip der Billigflüge ist einfach, aber wirkungsvoll: Die Kosten von Flugreisen derart zu minimieren, dass Fliegen nicht zu einem unerschwinglich teuren Luxus wird, den sich der Normalverbraucher nur schwer leisten kann, sondern Flüge eben in einem günstigen Preissegment anzubieten. Kosteneinsparungen erfolgen schon bei den Buchungen der Fluggäste, die normalerweise nur über das Internet möglich sind und damit einen teuren Verwaltungsapparat der Airlines verzichtbar macht. Die Flotten der Fluggesellschaften bestehen zumeist aus nur einem Flugzeugtyp, der sich durch eine gute Auslastung schnell finanziert. Die Verbindung der Billigflieger geht meist nur von kleineren Flughäfen ab, was der Airline erhebliche Kosten einspart, den Kunden aber oft auch weitere Strecken in Kauf nehmen lässt.
Auch die Besatzung eines Billigflugs ist auf ein Minimum reduziert, was dem komfortliebenden Touristen aufgrund längerer Wartezeiten missfallen mag. Zudem werden Speisen und Getränke oft nur zu überteuerten Preisen serviert. Um die Kosten einer Flugreise weiter zu reduzieren, ist bei derartigen Flügen nur eine Klasse buchbar sowie der Sitzabstand deutlich minimiert. Ebenso kann der Kunde bei der Buchung einer der Flüge nicht erwarten, dass ihm ein Vielfliegerprogramm angeboten wird. Die größten Airlines auf dem Sektor der Billigfluggesellschaften sind derzeit Air Berlin, Germanwings sowie Ryan Air. Aber auch über easy jet, flybe und InterSky lassen sich diverse Billigflüge buchen. Zusammenfassend sind Billigflüge eine kostengünstige und für jedermann erschwingliche Variante, das gewünschte Reiseziel schnell zu erreichen. Allerdings muss man sich dessen bewusst sein, dass die Einsparungen auch zu deutlichen Abstrichen im Komfort des Reisenden führen.
