Europas Landschaften und Kulturen sind so vielfältig, wie die Menschen und Sprachen in Europa. Daher lohnt sich eine Reise zu jeder Jahreszeit. Im Sommer werden die südlichen Länder, wie Italien, Spanien, Griechenland, aber auch einige aus dem ehemaligen Ostblock, wie Kroatien und Bulgarien viel bereist. Hier kann man am Strand entspannen und sich gleichzeitig kulturell bilden.
In Griechenland liegt die kulturelle Wiege vieler Errungenschaften, von der Demokratie bis hin zu den vielschichtigen Sagen, Mythen und Legenden der alten Griechen. Auch Italien ist kulturell eine Besonderheit, denn das römische Reich reichte einst bis nach Afrika und hat überall dort seine Spuren hinterlassen. Nicht zu vergessen, dass mit dem Vatikanstaat der kleinste Staat der Welt in Mitten Roms liegt. Aber Europa hat auch im Norden viel zu bieten. Neben den skandinavischen Ländern, die für ihr mildes Klima und die weiten Flächen bekannt sind und insbesondere im Winter viel von Skifahrern frequentiert werden, zählen für viele auch Deutschland und die Benelux-Staaten zum nördlichen Europa. Deutschland zieht mit einer reichen Geschichte und seiner Hauptstadt Berlin jedes Jahr hohe Touristenzahlen an, während die Niederlande vor allem von Seglern besucht werden. Auch die Länder im Osten von Europa sind einen Besuch wert. Prag und Krakau überzeugen mit leicht düsterem Charme, der sich in den engen Gassen zeigt und hervorragendem günstigen Bier und Essen.
Die beste Jahreszeit für eine Reise nach Europa gibt es nicht, es ist immer abhängig von den eigenen Wünschen und Vorstellungen. Paris ist besonders im Frühjahr schön, genauso wie Venedig, denn das Frühjahr ist hier mild, aber es sind noch wenige Touristen unterwegs. Im Sommer lohnt sich meistens schon der Urlaub an der Ostsee oder an der Nordsee. Der Süden und Südosten von Europa ist im Herbst am schönsten, denn zu dieser Zeit haben sich die Temperaturen schon etwas abgekühlt. Für den Winterurlaub eignen sich die nordischen Länder am besten.









